„Sin Palabras“ .
Cuarteto SolTango

Klassische Reihe . „Sin Palabras“ . Cuarteto SolTango . Martin Klett (Klavier) . Andreas Rokseth (Bandoneon) . Thomas Reif (Violine) . Karel Bredenhorst (Violoncello)

Cuarteto SolTango  steht in der einzigartigen Besetzung Violine, Violoncello, Bandoneon und Klavier für authentischen Tango der Goldenen Ära der 30er und 40er Jahre mit orchestralem Klang und kammermusikalischem Esprit. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 zeigt sich das Quartett regelmäßig auf bedeutenden klassischen Konzertpodien wie dem Schleswig-Holstein Festival, Heidelberger Frühling, Grachtenfestival Amsterdam und den BR Studiokonzerten. Das Ensemble spielt in kunstvollen Instrumentierungen von Initiator Martin Klett, der sich als vielfacher internationaler Preisträger und renommierter Pianist einen Namen gemacht hat. Der niederländische Cellist Karel Bredenhorst, ebenfalls Gründungsmitglied, konzertiert sowohl als leidenschaftlicher Kammermusiker als auch in experimentellen Crossover-Projekten. Der mit verschiedenen internationalen Preisen ausgezeichnete Violinist Thomas Reif wurde mit 26 Jahren Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Das Bandoneon spielt der Norweger Andreas Rokseth, der als bester Bandoneonist in der Geschichte der Codarts University Rotterdam abschloss und das argentinische Publikum beim Buenos Aires Festival y Mundial begeisterte. „Sin Palabras“ heißt das neue Album, das die vier Musiker in der Hemingway Lounge präsentieren. In den Konzerten des Cuarteto SolTango gibt es keinen gedruckten Programmablauf. Die Musiker kündigen die Titel an und erzählen in ihrer Moderation von den Hintergründen und Inhalten der einzelnen Stücke, Anekdoten aus dem Leben bedeutender Tangomusiker und erklären, warum jeder Deutsche Bandoneón lernen sollte … Der Geiger Thomas Reif studierte bei Harald Herzl, Tanja Becker-Bender und Stephan Picard. Weitere prägende Eindrücke erhielt er von Midori, Igor Ozim, Ferenc Rados, Gerhard Schulz, Vadim Gluzman u.v.a. Seit November 2012 spielt er auf einer Geige von Tomaso Balestrieri aus dem Jahr 1760, einer privaten Leihgabe. Als Solist musizierte er bereits mit zahlreichen Orchestern in Deutschland, Österreich und BeNeLux, u. a. dem Orchester Royal de Chambre de Wallonie, dem National Orchestra of Belgium und dem Münchener Rundfunkorchester. 2018 debütierte er mit der Klassischen Philharmonie Bonn u.a. im Konzerthaus Berlin und der Liederhalle Stuttgart. Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielt Thomas Reif regelmäßig auf Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Verbier Festival, Classique Puplinge, Festivo Chiemgau und „Harriet and friends“. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten Clemens Hagen, Lukas Hagen, Herbert Schuch und Harriet Krigh. Mit dem von ihm gegründeten ensemble c4 zeigt er Werke der frühen Barockmusik in neuem, jungem Licht. Diese kammermusikalische Energie nutzt er auch, wenn er Kammerorchester ohne Dirigent anführt. Als gefragter Konzertmeister beim Münchner, Wiener und Kurpfälzischen Kammerorchester und der Camerata Hamburg spielte er mit Dirigenten wie Alexander Liebreich, Stefan Vladar und Johannes Schlaefli auf weltweit bedeutenden Podien in Berlin, München und Tokyo. Ab der Saison 2018/19 ist er 1. Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks. Der niederländische Cellist Karel Bredenhorst tritt international als Solist und Kammermusiker auf. Seine letzten Tourneen brachten ihn über Deutschland, Italien, Großbritannien, Österreich und der Schweiz bis nach Brasilien, in die USA und nach Nepal. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter des Cervo Chamber Music Festival, Mitglied des Duo Verzaro und spielt regelmäßig mit dem Cello8ctet Amsterdam. Als Kammermusiker gastiert Karel Bredenhorst auf zahlreichen Festivals wie der Cellobiënnale Amsterdam, der Accademia Musicale Chigiana Siena, dem Southwell Music Festival, Orlando Festival, Steierischen Kammermusikfestival, IMS Prussia Cove, Schleswig-Holstein Festival und vielen mehr. Im Rahmen dieser Auftritte arbeitete er zusammen mit Künstlern wie Midori, Gustav Rivinius, David Geringas, Jean Sulem, Johannes Erkes, Hartmut Rohde und Ian Fountain. Karel Bredenhorst studierte in den Niederlanden bei Monique Bartels und Paul Uyterlinde, bevor er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Troels Svane die Solistenklasse mit Auszeichnung abschloss. Während seiner Studienzeit erhielt er regelmäßig Meisterkurse durch hoch angesehene Cellisten wie Gustav Rivinius, Gary Hoffmann, Miklós Perényi, Steven Isserlis, Anner Bylsma und David Geringas. Heute unterrichtet er selbst im Rahmen von Meisterkursen bei der European Summer Music Academy Kosovo und dem Southwell Music Festival. Mit seinem ehemaligen Streichquartett „En-Accord“ gewann Karel zahlreiche Preise und erhielt Unterricht von Mitgliedern legendärer Streichquartette wie dem Bartók Quartett, Amadeus Quartett, Juilliard Quartett, Brandis Quartett und dem Borodin Quartett. Karel Bredenhorst spielt ein Cello erbaut von Paul Blanchard 1902 in Lyon. Andreas Rokseth ist ein hochvirtuoser Bandoneonist und ein Musiker mit einem offenen Ohr. Bereits als Zehnjähriger Mitglied des orquesta típica “Tangueros del Norte”, erlangte er schon in jungen Jahren Bühnenerfahrung und ein kammermusikalisches Gespür. Schnell entwickelte sich eine Liebe zum argentinischen Tango – einer Ausdrucksform, die er auf langen Studienreisen und Konzerttourneen nach Argentinien vertiefte. Dort lernte er bei einigen der größten Namen unter den heutigen Bandoneonisten. In Europa studierte er bei Kåre Simonsen, Per Arne Glorvigen und Pablo Mainetti. Mit 17 Jahren gewann er den 1. Preis beim Internationalen Bandoneonwettbewerb Klingenthal und schloss im Juni 2017 sein Studium an der Codarts University of the Arts Rotterdam ab: Als erster Bandoneonist in der Geschichte der Fakultät mit Bestnote. Mit großer Hingabe hat er in den letzten Jahren sein Duo Julie & Andreas aufgebaut, in welchem er das Tangoinstrument mit den Klängen der Harfe kombiniert. In dieser außergewöhnlichen Besetzung entdecken die beiden Musiker ungehörte kammermusikalische Welten und neue Rollen des Bandoneons. Dabei erklingen auf dem Instrument Genres wie keltische und skandinavische Folklore sowie klassische Musik. Im Rahmen des Buenos Aires Festival y Mundial stieß das Duo auf pure Begeisterung. Neben seiner Konzerttätigkeit schreibt Andreas Rokseth eigene Musik für Bandoneon. In seinen letzten Kompositionen vereint er die reichhaltige Tradition der Tangomusik mit irischer Folklore. Auch als Arrangeur hat er sich unter Tangomusikern einen Namen gemacht mit elegantem Klangideal und einem instinktiven Gefühl für den Tango. Der Pianist Martin Klett ist gern gesehener Gast bei renommierten Musikfestivals, unter anderem in Schleswig-Holstein, Luzern, Heidelberg, Mecklenburg-Vorpommern und Oberstdorf. Weitere Engagements führten ihn auf Podien in ganz Europa und Ostasien. Als gefragter Kammermusiker tritt Martin Klett regelmäßig mit ARD- und ECHO-Preisträgern, Solostreichern und -bläsern aus Rundfunkorchestern sowie Hochschulprofessoren auf. Außerdem wurde er für gemeinsame Projekte von Sabine Meyer, Peter Buck, Amarcord und dem Schumann Quartett eingeladen. Bei Radiomitschnitten und Studioproduktionen entstanden zahlreiche Aufnahmen, darunter sieben Kammermusikalben und ein hochgelobtes Soloalbum mit Werken von Guastavino und Rachmaninoff. Martin Klett studierte an der Musikhochschule Lübeck bei seinem langjährigen Mentor Prof. Konrad Elser. Weitere Impulse durch Elisabeth Leonskaja, Pascal Devoyon, Leon Fleisher, Gerhard Schulz und Walter Levin runden seine musikalische Ausbildung ab. Inzwischen ist er Klavierdozent an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

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