Classic market
Heimat in Bewegung .
„Performative Lieder“

Classic market . Heimat in Bewegung . „Performative Lieder“

Die kolumbianische Sopranistin Johanna Vargas und die spanische Pianistin Magdalena Cerezo gründeten 2015 zusammen das Duo LAB51. Johanna lebt in Stuttgart, wo sie an der dortigen Musikhochschule den Masterstudiengang Neue Musik bei Prof. Angelika Luz/Prof. Georg Nigl absolviert und als Freie Mitarbeiterin im Vokalensemble des SWR arbeitet. Magdalena studiert in Stuttgart derzeit bei Prof. Nicolas Hodges und ist Pianistin der Jungen Deutschen Philharmonie und des Ulysses Ensembles. LAB51 empfindet sich als prozesshaftes Ensemble, hat seine Wurzeln an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich und erhält regelmäßig Anregungen von renomierten Künstlern wie Wolfgang Rihm, Beat Furrer, Helmut Lachenmann oder Hartmut Höll. LAB51 stützt sich auf drei Hauptbegriffe: die Erweiterung des zeitgenössischen Repertoires für Koloratursopran und Klavier durch die Zusammenarbeit mit Jungen Komonisten, die Vermittlung der spanischen und lateinamerikanischen Musik in Deutschland und die Integration verschiedener Kunstformen in innovativen Konzertformaten. Der Auftritt der beiden Künstlerinnen in der Hemingway Lounge ist mehr als nur ein „Liederabend am Morgen“ – die Präsentation von traditionellem lateinamerikanischen und deutschem Liedgut bis hin zu Stücken der Moderne und Neuer Musik kommt theatralisch, performativ, aber vor allem pfiffig und völlig unangestrengt daher. Aus dem Portfolio: Mit dabei sind neben de Falla und Rihm bunt gemischt György Ligeti, Luciano Berio, Georges Aperghis, Isaac Albéniz, Alberto Ginastera, Xavier Montsalvatge, Aribert Reimann und Joaquín Rodrigo.
Die beiden jungen Interpretinnen blicken bereits auf einen beachtlichen musikalischen Werdegang zurück:
Aufgrund ihrer vielseitigen Ausbildung versteht es Johanna Vargas, ihre Stimme breit gefächert einzusetzen. Neben ihren Verpflichtungen als Lied- und Oratorien-Sängerin liegt ihr Schwerpunkt auf der Interpretation zeitgenössischer Musik. Sie singt im SWR Vokalensemble Stuttgart, konzertiert solistisch und entwickelt zusammen mit Magdalena Cerezo das zeitgenössische Duo „LAB51“. 2015 gewann sie den 2. Preis beim Wettbewerb für Neue Musik an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Zusätzlich zu ihrer Ausbildung bei Prof. Angelika Luz und Prof. Georg Nigl (Master Neue Musik, Muho Stuttgart) und Prof. Mitsuko Shirai und Prof. Hartmut Höll (Master Lied,  HfM Karlsruhe) erhielt sie künstlerische Impulse in der Zusammenarbeit mit den Komponisten Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Beat Furrer und mit den Sängern Andreas Fischer, Daniel Gloger und Thomas Hampson. Ihre Fähigkeit zu szenischer Arbeit bewies sie in diversen Operninszenierungen, z. B. am Wilhelma Theater Stuttgart (Rodelinda von G. F. Händel), am Lyric Opera Studio Weimar (Zerlina in Don Giovanni von W. A. Mozart), der Shakespeare Company Bremen (Gretel in Hänsel und Gretel von E. Humperdinck) und an der Teatró Colón Bogotá in Zusammenarbeit mit Schola Cantorum Basilien (Sorceress in Dido and Aeneas von H. Purcell).
Magdalena Cerezo absolvierte den Bachelorstudiengang Klavier an der Musikhochschule in Salamanca bei Prof. Sophia Hase. 2010 bis 2016 studierte sie an der HfM Karlsruhe bei Prof. Kalle Randalu und Prof. Markus Stange. Seit April 2016 ist sie im Masterstudiengang Neue Musik an der HfMDK Stuttgart bei Prof. Nicolas Hodges eingeschrieben. Im Bereich Neue Musik hat sie mit führenden Künstlern zusammengearbeitet, darunter Jörg Widmann, Angelika Luz, Barbara Maurer, Gérard Buquet, Wolfgang Rihm, Beat Furrer, Heinz Holliger, Helmut Lachenmann, Rebecca Saunders, Sylvain Cambreling, Ueli Wiget, Saar Berger, Marco Blaaw und Mark André, Eduard Brunner oder den Mitgliedern des Ensemble Intercontemporain. Magdalena ist Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und des Ulysses Ensembles. 2016 erhielt sie den ersten Preis beim Wettbewerb des Kulturfonds Baden für die Interpretation der Musik von Wolfgang Rihm. Seit 2017 trägt sie die Auszeichnung “Vielversprechende Künstlerin der Neuen Musik” des Ulysses Network. Magdalena hat auf wichtigen Bühnen musiziert, darunter: Auditorio Nacional de Madrid, Teatro Monumental de Madrid, Kölner Philharmonie, Berliner Konzerthaus, Berliner Philharmonie, Radialsystem V, Böllenfalltorhalle Darmstadt, Weimarhalle, Teatro Litta Milano und Centre Pompidou (Paris). Sie hat europaweit an den wichtigsten Festivals für Neue Musik teilgenommen. Ihre Auftritte wurden vom spanischen und deutschen Rundfunk und Fernsehen übertragen.

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.