Peter Lehel
meets
Jan Prax

Konzerte am Abend . Peter Lehel meets Jan Prax . „Wenn sich Tenor- und Altsaxophon treffen“ . Peter Lehel (ts) . Jan Prax (as) . Ull Möck (p) . Axel Kühn (b) . Mischa Mischl (d)

Peter Lehel & Ull Möck
Peter Lehel & Ull Möck

„You are so young and play so great. I hate you!” Mit diesem Kompliment ehrte kein geringerer als David Sanborn den in Karlsruhe aufgewachsenen Altsaxophonsiten Jan Prax nach dessen Konzert auf der großen Bühne bei den Leverkusener Jazztagen 2013. Das war der Gewinn für den Sieg beim Festival „future sounds” Wettbewerb ein Jahr früher. Auch die Medien stimmen in diesen Tenor ein: „Prax spielt Altsaxophon wie der Teufel…”, schrieb das Hamburger Abendblatt über den 1992 geborenen Karlsruher und die Augsburger Allgemeine sieht in seinem Ensemble „ein energiegeladenes Furiosum erster Güte”. „Für mich ist die Tradition des Jazz und seine Entwicklungsgeschichte sehr wichtig“, sagt Prax und fährt fort: „Ich bewundere die Ausdruckskraft der alten Meister – den Sound, den Groove und den Swing, den sie transportieren. Diese Musik liefert mir eine wichtige Inspirationsquelle für meine eigenen musikalischen Vorstellungen und gibt meinem Spiel Tiefe.“ Neben seinen improvisatorischen und spieltechnischen Qualitäten ist es dieses Spannungsfeld zwischen Traditionsverbundenheit und dem Anspruch dieses Fundament durch einen offenen und modernen Blick in das Hier und Jetzt zu transportieren, das Jan Prax hervorstechen lässt. Vor allem der Bebop und Hard Bop haben es ihm angetan. Der ebenfalls in Karlsruhe geborene Tenorsaxophonist Peter Lehel ist ursprünglich der afroamerikanischen Jazztradition verbunden. „Ich habe mich jahrelang mit dem Spiel der großen Tenorsaxophonisten des Jazz, allen voran John Coltrane, Dexter Gordon, Joe Henderson, Michael Brecker u. v .a. beschäftigt. Habe versucht diesen Klang der großen Meister, ihre Aussprache, ihr rhythmisches Empfinden zu verstehen und zu verinnerlichen.“ Mit dieser fundierten Grundlage gelingt es Peter Lehel fast mühelos eigene Musik, europäische und folkloristische Elemente mit der Jazztradition immer wieder neu zu kombinieren und zu verfeinern. Und kleine Anekdote am Rande … Jan Prax begann sein Musikstudium nach dem Abitur bei Peter Lehel an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Nun treffen sie sich wieder für ein gemeinsames Konzert. Begleitet werden sie von einer hochkarätigen Rhythm Section mit dem vielgefragten Stuttgarter Jazzpianisten Ull Möck, dem preisgekrönten Bassisten Axel Kühn und dem Schlagzeuger Mischa Mischl. Man darf nun sehr gespannt sein, wie sich diese beiden Saxophonvirtuosen aus zwei Generationen auf der intimen Bühne der Hemingway Lounge austauschen.

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.