19:30 - 22:00

„Katzenmusik“
Witzig, anmutig, geheimnisvoll?

HL Special Edition . Lesung . „Katzenmusik“ . Mario Ludwig liest . Musik . Ani Aghabekyan (vn) . Peter Lehel (sax)

Ani Aghabekyan und Peter Lehel
Ani Aghabekyan und Peter Lehel

Katzen und Musik – ist das Katzenmusik? Ist diese Gleichung wirklich so einfach? Die drei bekennenden Katzenfans Ani Aghabekyan,  Peter Lehel und Mario Ludwig wollen diesem Geheimnis gemeinsam auf die Spur kommen. Bestsellerautor Mario Ludwig liest dazu aus seinem neusten Buch „Mein Leben als Dosenöffner“, während die bekannten Tonkünstler Ani Aghabekyan und Peter Lehel den Miezen musikalisch auf den samtigen Pelz rücken. „Ich habe die ideale Katze gefunden! Sie sieht sehr gepflegt aus und hat gute Manieren. Außerdem passt sie farblich einfach super zu unserem Teppichboden!“ Mit dieser freudigen Botschaft beginnt für Mario Ludwig und seine Frau ein neues Leben – die Rollen sind schnell verteilt: Ludwig als leicht zu manipulierender Dosenöffner, seine Frau Katharina als die rechthaberische Besserwisserin, die ständig mit den Miezen im Clinch liegt. Zu dem farblich angepassten, aber ansonsten ziemlich widerspenstigen (Von wegen gute Manieren!) dicken Pünktchen stößt bald Spikey dazu, der nicht gerade ein Anwärter auf den Katzennobelpreis ist, aber dafür durchaus als George Clooney unter den Katern bezeichnet werden kann. Ein ungleiches Paar, das ihr gut ausgebildetes menschliches Personal ganz schön auf Trab hält. In 36 Kurzgeschichten erzählt Mario Ludwig aus seinem Alltag als Katzenbesitzer beziehungsweise Dosenöffner von Pünktchen und Spikey. Neuste und neuere wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzen, unterhaltsame Illustrationen untermalen die amüsanten Anekdoten. Dr. Mario Ludwig ist einer der bekanntesten Naturbuchautoren Deutschlands. 25 Bücher, in denen er sich unterhaltsam und humorvoll mit den Phänomenen der Natur auseinandersetzt, hat der Karlsruher Biologe bisher veröffentlicht. Mit seinen „Unglaublichen Geschichten aus dem Tierreich“ und „Genial gebaut“ landete er in den deutschen Bestsellerlisten. Die passende „Katzenmusik“ liefern die aus Armenien stammende Violinistin Ani Aghabekyan und der passionierte Katzenfan, Jazzmusiker und Komponist Peter Lehel. Die 1984 in Eriwan geborene Violinistin Ani Aghabekyan zählt seit vielen Jahren zu den gefragten Musikerpersönlichkeiten der jüngeren Generation in ihrem Fach und in der Hemingway Lounge eine willkommene Künstlerin. Sowohl als Kammermusikerin als auch als Solistin konzertiert sie regelmäßig im In- und Ausland und setzt sich intensiv für zeitgenössische Musik ein. Ende 2011 gründete Ani Aghabekyan die Deutsch-Armenische Musikgesellschaft e. V., die sich der Pflege und Vermittlung deutscher und armenischer Musik, sowie der Förderung begabter junger Musiker aus beiden Ländern widmet. Ihr Credo, „… die Musik ist diejenige „internationale Sprache“, die der Menschheit dabei helfen wird, einander zu verstehen und vereint zu sein.“ Der Saxophonist Peter Lehel ist in der Hemingway Lounge ein sehr beliebter und hochgeschätzter Künstler, der mit der Konzeption der Jazz-Abendkonzerte eine Reihe hochkarätiger Jazzmusiker für das Programm gewonnen hat. Mit seiner facettenreichen, eigenständiger Musik im Spannungsfeld von Jazz und Klassik hat er sich längst international positioniert und ist mehrfach ausgezeichnet worden. Konzertreisen brachten ihn auf fast alle Kontinente. Als erfahrener Pädagoge unterrichtet Peter Lehel seit 2014 an der Hochschule für Musik Karlsruhe Saxophon, Jazztheorie und Bigband. An vielen Projekten für Kinder und Jugendliche beteiligt er sich mit seinem musikalischen Können. Als Katzenmusik wird ungewöhnliche Musik oder Lärmmusik verstanden, die meist aus einem Durcheinanderklingen verschiedener Töne und Geräusche besteht. Das Wort leitet sich von dem lauten, eindringlichen und unmelodischen Geschrei rolliger Katzen her. Lautmalerisch wird solche Musik mit Charivari benannt. Zu den bevorzugten Lärminstrumenten einer Katzenmusik im Brauchtum oder bei politischen Kundgebungen zählen Trommeln, Pfeifen, Tierhörner, Glocken, Schellen, Ratschen, Peitschen, Dreschflegel, Blecheimer oder Topfdeckel. Damit lassen sich im Protest ohrenbetäubender Lärm und Störungen erzeugen. Der Begriff wird also allgemein eher negativ benutzt um ein Missfallen des Zuhörers an einem Musikstück oder einer Musikstilrichtung auszudrücken. Ani Aghabekyan und Peter Lehel wollen nun mit ihrer Musik beweisen, dass man Katzenmusik auch anders als unangenehm und lärmend, nämlich spannend, kreativ, witzig, anmutig, geheimnisvoll und einfach auch nur schön klingend empfinden kann.

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

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