South Quartet
Möck . Dittmann .
Baierlein . Daneck

Konzerte am Abend . South Quartet . Ull Möck (p) . Jan Dittmann (b) Peer Baierlein (t & flgh) . Matthias Daneck (d)

Ull Möck
Ull Möck

Das South Quartet mit Ull Möck, Jan Dittmann, Peer Baierlein und Matthias Daneck – das sind vier Musiker auf absolutem Top-Niveau. Die Liste der Bands und Musiker mit denen jeder Einzelne bereits aufgetreten ist, liest sich wie das ‚Who is Who‘ der deutschen und internationalen Jazz-, Pop- und HipHop Szene: Reggie Washington, Clark Terry, Randy Brecker, Reggie Johnson, Peter Herbolzheimer, Arturo Sandoval, Pointer Sisters, Ute Lemper, Fanta 4 und so weiter … Der Stuttgarter Pianist Ull Möck ist ein viel gefragter Pianist im süddeutschen Raum. Er ist 
als Komponist, Arrangeur und Studiomusiker tätig
 und erhielt bereits Engagements als Pianist und Korrepetitor am Staatstheater Stuttgart. Seine stilistische Bandbreite reicht von Mainstream über Modern Jazz, Grenzbereiche Jazz und Neue Musik bis hin zu Funk-Jazz, Pop und Latin. Die Essenz dieser vielseitigen Tätigkeiten konzentriert sich in dem seit 1989 bestehenden Trio. Hier kann er seiner Persönlichkeit durch eigene Kompositionen Ausdruck verleihen. Zusammen mit seinen Triopartnern gelingt es eine homogene musikalische Sprache zu finden ohne die individuelle Ausdrucksform des einzelnen einzuschränken: Moderne Klaviertriomusik originellster Prägung. Das Trio erhielt 1996 den Fördergabenpreis der internationalen Bodenseekonferenz.

Jan Dittmann
Jan Dittmann

Bekannt ist Ull Möck in der Hemingway Lounge durch seine Mitwirkung im Peter Lehel Quartet und als langjähriger Verbündeter im empfindsamen, intuitiven und intensiven Zusammenspiel mit dem Karlsruher Saxophonisten. Der Dortmunder Kontrabassist Jan Dittmann studierte in Mannheim und spielt oft mit Julia Nagele seit ersten Studientagen in verschiedenen Besetzungen zusammen. Als Duo interpretieren sie vornehmlich ältere Jazz-Kompositionen und reizen die Soundmöglichkeiten der kleinen Besetzung aus. Mit Bands stellt der Bassist dann eigene Kompositionen vor, die teils durchkomponiert, teils sehr frei sind. Die klassischen Rollen der Instrumente werden neu beleuchtet, wobei der Groove und ein moderner Jazz Sound im Vordergrund stehen. Der Trompeter Peer Baierlein studierte ab seinem 16. Lebensjahr als begabter Jungstudent an der Musikhochschule Köln, wo er später auch sein Diplom als Instrumentalpädagoge und Orchestermusikerabsolvierte. Einem einjährigen Aufenthalt in New York City, folgten mehrere Studiengänge in verschiedenen Fächer. Ab 2006 hörte man ihn als Trompeter und Bassist bei mehreren Produktionen am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.

Peer Baierlein
Peer Baierlein

Peer Baierlein war als Komponist und musikalischer Leiter an mehreren Theatern tätig, u. a. am Staatstheater Stuttgart, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg und dem Theater Magdeburg, vornehmlich im Verbund mit Regisseurin Claudia Bauer (zuletzt „Die Jungfrau von Orleans“ am Staatstheater Hannover). Der Schlagzeuger Matthias Daneck hat nach seinem Studium an der Swiss Jazz School und am Konservatorium Bern mehrere Studienaufenthalte in New York an der Manhattan School of Music verbracht. Er ist Bandleader und Komponist bei Matthias Daneck’s N.O.W. und der „instant loop generation“ und trommelt unter anderem beim Anne Czichowsky Quartett, dem South Quartett, bei Ragna Schirmers Händel Projekt und war Organisator der erfolgreichen „Jazz cooks“-Serie. Mit vielen Engagements bei Jazzgrößen ist er auf mehr als 70 CD-Produktionen zu hören. Konzerttourneen führten ihn in letzter Zeit nach Kroatien, Belgien und Litauen und man konnte ihn im Fernsehen bei der ARD und im SWR erleben. Er ist Preisträger beim internationalen “Concours d’orchestres” des Jazzfestivals Vienne (F).

Matthias Daneck
Matthias Daneck

Matthias Daneck ist ein melodiöser Schlagzeuger, dem „Leisespielen“ absolut kein Fremdwort ist, und wegen seiner Kreativität und Vielseitigkeit in der europäischen Jazzszene sehr gefragt. Damit fügt er sich hervorragend im Zusammenspiel des South Quartets ein, das zu einer neuen Generation von Jazzmusikern gehört.  Sie kennen keine Vorurteile, spielen ausschließlich Eigenkompositionen, knüpfen doch an der Tradition an und begeben sich gleichzeitig mit Hilfe von neuen Mitteln auf noch unbekanntes Terrain. Musik, die sich gerne als ‘Jazz’ bezeichnen lässt, die sich aber auch durch Toleranz gegenüber anderer Musik auszeichnet, wobei Authentizität und unbekümmerte Kreativität im Vordergrund stehen.

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.