Frank Dupree Trio .
„Preludes“

Konzerte am Abend . Frank Dupree Trio . „Preludes“ . Frank Dupree (p) . Mini Schulz (b . Obi Jenne (d) HL Special Edition . Zehn Jahre Hemingway Lounge 2008 – 2018 . Der Weg von der Lounge zur Spielstätte für hochkarätige Jazz- und Klassik-Konzerte . Begonnen haben Prof. Wolfgang Meyer und Christiane Domino am 30. Oktober 2008 mit gelegentlichen Konzerten am Abend und dem regelmäßigen „jazz & classic market“ an Samstag(vor)mittagen. Die damit verbundenen Auftrittsmöglichkeiten für junge Künstler*innen aller Sparten haben Wolfgang Meyer bewegt, das Projekt „Hemingway Lounge“ zu wagen … MEHR

Frank Dupree
Frank Dupree

Der deutsche Pianist Frank Dupree sorgte international für Aufsehen, als er 2014 zum einzigen Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs gekürt wurde. Mit seiner musikalischen Reife, seiner ausgefeilten Technik und seiner Fähigkeit, dem Flügel ein breites Spektrum an Klangfarben zu entlocken, faszinierte er die Jury. Pianisten-Legende Emanuel Ax beschreibt ihn als einen „außergewöhnlichen, empfindsamen und enorm interessanten Künstler, der ohne Zweifel eine bedeutende Rolle bei den führenden Musikern seiner Generation spielen wird.“ Er konzertierte von Alaska bis Neuseeland, trat mit dem London Philharmonic Orchestra als Solist auf, dirigierte die Stuttgarter Philharmoniker und assistierte bereits Sir Simon Rattel. Frank Dupree ist ein Tausendsassa, ja ein Brückenbauer und Vermittler zwischen klassischer Musik und Jazz. Der junge Pianist, in Rastatt 1991 geboren, wurde zunächst als Jazz-Schlagzeuger ausgebildet, woher auch seine Liebe und sein starkes Interesse zum Jazz begründet ist. Später wendete sich Frank Dupree voll und ganz dem klassischen Klavierrepertoire zu und widmet sich mit großer Begeisterung auch der Musik des 20. Jahrhunderts sowie den Werken zeitgenössischer Komponisten. So verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Péter Eötvös und Wolfgang Rihm. Mittlerweile zählt er zu den vielversprechendsten Künstlern seiner Generation. In der Hemingway Lounge schlägt der Pianist die Brücke zwischen Klassik und Jazz gemeinsam mit Kontrabassist Mini Schulz und Schlagzeuger Obi Jenne, die sowohl im Jazz als auch in der Klassik zuhause sind.

Mini Schulz
Mini Schulz

Mini Schulz, seit 2006 Professor für Jazz-Bass an der Hochschule für Musik Stuttgart, ist 1966 in Stuttgart  geboren. Ebenfalls seit 2006 ist er Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer des Jazzclubs Bix in Stuttgart und gehört seit 2008 der künstlerischen Leitung der Stuttgarter Festivals „Jazzopen“ und „Boomtown“ an. Seit Beginn seiner musikalischen Laufbahn zum einen als Bassist in Orchester- und Kammermusik und zum anderen aktiv in Jazz und Pop, hat Mini Schulz eine erfolgreiche musikalische Karriere durchlaufen und mit renommierten Künstlern musiziert, Peter Lehel Quartett u. v. a. Sein Credo: „Wer sich wirklich für die ¬Wurzeln aktueller Musik interessiert, wird früher oder später in einem Jazz-Club ¬irgendwo auf der Welt landen, um mit Gleichgesinnten jeden Alters den Improvisationen der Musiker auf der Bühne zu lauschen – dann hat es ihn auch gepackt. Nischendasein? Als Publikum hat man beim Jazz wohl eher das Gefühl, an dem Ort zu sein, an dem die Musik gerade neu erfunden wird.“

Obi Jenne
Obi Jenne

Der Schlagzeuger Meinhard Obi Jenne, 1970 in Heidelberg geboren, ist Leiter des Stuttgarter Jazz-Orchestras. Nach seinem Klassikstudium an der Musikhochschule in Trossingen, wirkt er als Akademist bei den Berliner Philharmonikern und ist Mitbegründer von The Wright Thing. Sein Interesse für Jazz- und Groove-Musik ist vor allem eng mit dem Ereignis verknüpft, dass er als 12-jähriger zwei musikalische Tage mit Elvin Jones verbringen durfte. Dieser unbeschreibliche Eindruck, den diese gemeinsam Zeit mit dem brillanten Jones hinterlassen hat, prägt Obi Jenne bis heute derart, dass für ihn das interaktive Spiel in einer Band die höchste musikalische Erfüllung bedeutet. Instrumental beweist er dies auch im Zusammenspiel im Frank Duprees Programm „Preludes“, ein musikalischer Bogen von Debussy bis hin zu Ellington. Eine Auswahl an Claude Debussys „Préludes pour piano“ werden in Originalform gespielt, während Nikolai Kapustins „Jazz Preludes“ in eigenen Arrangements für Jazz-Trio erklingen. Die unterschiedlichen Stile kommen so noch besser zum Vorschein. Songs aus Gershwins „Porgy & Bess“ und Bernstein „West Side Story“ sowie Songs von Duke Ellington, wie „Prelude to a Kiss“, sind ebenfalls Teil des Konzerts. Ein Abend für Alle, ob Klassik-Liebhaber oder Jazz-Fan.
Das Programm:
Debussy – Preludes
Gershwin – Three Preludes
Kapustin – Jazz Preludes
Pause
Kapustin – Variations, op. 41
Bernstein – Songs aus “West Side Story”
Gershwin – Songs aus „Porgy and Bess“
Ellington – Prelude to a Kiss, Caravan

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.