Am Anfang stand...

© Jürgen Schurr
Das musikalische Herz der Hemingway Lounge:
Wolfgang Meyer (links) und Peter Lehel (Mitte)

…die Idee. Von Wolfgang Meyer und Christiane Domino. Peter Lehel kam dazu. Musik von hoher Qualität in entspannter Atmosphäre sollte es sein. In der Hemingway Lounge haben sie es umgesetzt. Inzwischen hat der Erfolg viele Kinder. Zu Recht. Überzeugen Sie sich!

Wir über uns

In der Uhlandstraße, ganz in der Nähe des Gutenbergplatzes mit dem schönsten Wochenmarkt Karlsruhes, haben Wolfgang Meyer, Professor für Klarinette an der Hochschule für Musik Karlsruhe und Christiane Domino Ende 2008 mit der Hemingway Lounge einen kleinen, aber feinen Platz für Lebensart und Klangkunst geschaffen. Aufmerksam auf den clubähnlichen Raum mit heller Holztäfelung an den Wänden wurden die beiden durch einen Freund, der mit seiner liebevoll ausgewählten Dekoration der Lounge ihr stimmiges und stimmungsvolles Gesicht verlieh. Das Musiklokal mit etwa 60 Sitzplätzen an kleinen Tischen und an der Bar verfügt über einen 100 Jahre alten Blüthner-Konzertflügel und bot von Anfang an ein ausgesuchtes Musikprogramm mit dem Schwerpunkt Jazz und gelegentlichen klassischen Konzerten.

© Jürgen Schurr
Wolfgang Meyer

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Christiane Domino

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Peter Lehel

Die Veranstaltungen sind häufig ausverkauft, die Gäste sitzen eng beieinander und genießen wortwörtlich Live-Konzerte „zum Anfassen“, denn die Musiker spielen nur einen Schritt von den Tischen entfernt. So entsteht ein unverwechselbares Musikerlebnis, das wenig mit der üblichen Konzertsaal-Atmosphäre gemein hat. Neben dem Abendprogramm eröffnete die Lounge jeden Samstag(vor)mittag zur besten Marktzeit zwischen 11:30 Uhr und 14:30 Uhr bei freiem Eintritt mit dem „Jazz & classic market“ vor allem mit jungen Nachwuchskünstlern (und alten Musikhasen) ein Podium für ihre Auftritte.
Kurze Musik-Sequenzen wechseln zu dieser Tageszeit mit Pausen zugunsten der Soli für Kaffeemaschine und der Unterhaltung der Gäste. Ein Kommen und Gehen belebt die Szene – und wem die Live-Darbietungen gefallen haben, der zeigt sich den Musikern gegenüber durch einen Obolus in den an der Tür aufgestellten „Hut“ erkenntlich.
Die Hemingway Lounge blickt mittlerweile auf konzertreiche Jahre zurück, in denen die von der Sparda-Bank Baden-Württemberg geförderte monatliche Reihe des Vereins KlangKunst Weststadt e. V. „Sparda JazzAround @ Hemingway Lounge“ bis Mitte 2015 ein fester Bestandteil des Hauses war und hochrangige Jazzmusiker wie Michael Riessler, Richie Beirach, Kalman Olah, Tony Lakatos, Jonas Burgwinkel oder Max Greger jun. in die Lounge geführt hat.
Den Weg in die Hemingway Lounge gefunden haben international renommierte (Jazz)Musiker wie Ernie Watts, Jim Snidero, Rick Margitza, Joel Frahm, David Liebman, Peter Weniger, Alexander von Hagke, Karolina Strassmayer, Don Menza, Gabor Bolla, Roman Schwaller, Eric Alexander, Wolfgang Engstfeld, Paul Heller, Tony Lakatos, Lajos Dudas, Claudio Puntin, Steffen Schorn, Roger Hanschel, Alexandra Lehmler, Sandie Kuhn, Bernd Konrad, Klaus Graf, Andy Maile, Olaf Schönborn, Christian Steuber, Pirmin Ullrich, Kálmán Oláh, Thilo Wagner, Olaf Polziehn, Johannes Mössinger, Rainer Böhm, Anke Helfrich, Paul Schwarz, Martin Sasse, Kristjan Randalu, Gee Hye Lee, Andreas Kissenbeck, Andi Erchinger, Peter Schindler, Bodek Janke, Thomas Siffling, Peter Protschka, Axel Schlosser, Thomas Stabenow, Henning Sieverts, Axel Kühn, Jens Loh, Mario Gonzi, Bernd Reiter, Matthias Daneck, Christian Huber, Marcel Gustke, Jonas Burgwinkel, Obi Jenne, Erwin Ditzner, Norbert Nagel, Matthias Dörsam, Ulisses Rocha, Howard Levy, Michael Riessler, Pierre Charial, Gregor Hübner, Veit Hübner, Richie Beirach, Uwe Kropinski, Christoph Neuhaus, Norbert Gottschalk, u.v.a. in die Lounge geführt, aber auch namhaften Musikern des Jazz, Latin und verwandten Genres aus der Region, wie Sandie Wollasch, Sarah Lipfert, LIV, Viviane de Farias oder Thomas Jehle, Wauwau Adler u.v.a. eine Plattform geboten haben.
„Quartet in Residence“ ist und verschiedenen Konzertformaten wie „Jazz wanted“, „Jazz history“, „Pearls of Pop“ oder „Chamber Jazz“. „Quartet in Residence“ aber ist das Peter Lehel Quartet mit Ull Möck, Mini Schulz, Dieter Schumacher vielen Gastmusikern. Peter Lehels Konzertreihen in der Lounge, wie „Jazz Wanted“, „Jazz History“ oder das aktuelle „Chamber Jazz“ sind oft lange vor dem Termin ausreserviert.
Das Booking der hochkarätigen Jazz-Konzerte verdankt die Lounge ebenfalls Peter Lehel. Seinem konsequenten Engagement, hochkarätige Jazzmusiker in die Hemingway Lounge zu holen, ist es übrigens zu verdanken, dass die Spielstätte 2016 in den Jazzverband Baden-Württemberg aufgenommen wurde. Mit dem Carmina Quartett, dem Ensemble Chabot, dem Eisler Quartett oder Trio di Clarone mit Sabine Meyer fanden von Zeit zu Zeit klassische Konzerte in der Lounge statt, bei denen die Gäste die Möglichkeiten hatten, auch Musiker der sogenannten E-Musik aus einer ungewohnten Nähe sehen und hören zu können.
Bald kamen an Donnerstagen die beliebten Barjazz-Abende „Zarte Töne“ hinzu, ergänzt durch Ullrich Eidenmüllers Kult-Talk „music, life et cetera.„. Seit April 2016 hat nun der Verein KlangKunst Weststadt e. V. die Geschicke der Hemingway Lounge übernommen und „Herbie“ Herbert Leis zeichnet für die Gastronomie verantwortlich. Die Programmstruktur in der Lounge wurde um die Formateopera on tap„, „Moderierte Musik“ und „Europa heute“ erweitert. Auch wenn der 100 Jahre alte Blüthner-Konzertflügel ein dominanter Bestandteil der Hemingway Lounge ist, gesellt sich an diesem Ort zum Hörgenuss doch auch der Gaumengenuss. Die Karte empfiehlt u. a. feine Weine, old-fashioned Cocktails und Longdrinks und ein kleines Angebot an frischen, saisonal abgestimmten Speisen, so dass auch ohne Live-Konzert die Hemingway Lounge ein schöner Ort zum Verweilen ist.

Zehn Jahre Hemingway Lounge 2008 - 2018

Begonnen haben Prof. Wolfgang Meyer und Christiane Domino am 30. Oktober 2008 mit gelegentlichen Konzerten am Abend und dem von Anfang an regelmäßigen Format „jazz & classic market“ an Samstag(vor)mittagen. Vor allem die Musik zur besten Marktzeit und die damit verbundenen Auftrittsmöglichkeiten für Nachwuchsmusiker*innen aller Sparten haben den Klarinettisten Wolfgang Meyer bewegt, das Projekt „Hemingway Lounge“ zu wagen. In der ersten Zeit war das Lokal noch vorrangig eine gastronomische Einrichtung – eine Lounge eben. Dies hat sich rasch geändert. Mit der Gründung des Vereins Klangkunst e. V. 2009 kamen die von ihm geförderten Abendkonzerte in das Lokal hinzu, flankiert vom eigenen Programm der Veranstalter Meyer/Domino mit Jazz- und Klassik- Konzerten und dem traditionellen „jazz & classic market“ an Samstag(vor)mittagen. BarJazz live „Zarte Töne“ an Donnerstagen, der monatliche Kult-Talk „music, life et cetera“ von und mit Ulli Eidenmüller und einem Ehrengast wurden in das Programm aufgenommen.

Wolfgang Meyer und Christiane Domino
Wolfgang Meyer und Christiane Domino


Ulli Eidenmüller Vorstandsvorsitzender
Ulli Eidenmüller Vorstandsvorsitzender


Peter Lehel Quartet
Peter Lehel Quartet

Die clubähnlichen Räumlichkeiten mit etwa 70 Sitzplätzen an kleinen Tischen und an der Bar verfügen über einen über 100 Jahre alten Blüthner-Konzertflügel, die Gäste sitzen eng beieinander und genießen wortwörtlich Live-Konzerte „zum Anfassen“, denn die Musiker spielen nur einen Schritt von den Tischen entfernt. Nicht zu unterschätzen war vor allem die regelmäßige finanzielle Förderung des Vereins seitens der Sparda Bank Baden-Württemberg. Von 2010 bis 2015 sorgten die gemeinsam ins Leben gerufene monatliche Konzertreihe „Sparda JazzAround @ Hemingway Lounge“ sowie die Unterstützung besonderer Jazztalente an den Samstag(vor)mittagen im Rahmen des „Sparda JazzAround Newcomer JazzMorning“ bald für ein volles Haus.
Die Konzeption der Jazz-Konzerte verdankt die Hemingway Lounge vor allem dem Saxofonisten, Komponisten und Arrangeur Peter Lehel,  der den Veranstaltern von Anfang an beratend zur Seite stand und auch die Reihe „Sparda JazzAround @ Hemingway Lounge“ kuratierte. Peter Lehel’s eigenes Quartett ist in der Lounge „Quartet in Residence“. Mit Reihen wie „Jazz wanted“, „Jazz History“, „Pearls of Pop“ oder „Chamber Jazz“ hat das Peter Lehel Quartet das Publikum immer wieder zu standing ovations bewegt. International renommierte Musiker wie Richie Beirach, Joel Frahm, Dusko Goykovich, Rick Margitza, Kálmán Oláh, Jim Snidero, Ulf Wakenius oder Ernie Watts und große Namen der deutschen Jazzszene wie Jonas Burgwinkel, Barbara Dennerlein, Emil Mangelsdorff, Johannes Mössinger, André Nendza, Kristjan Randalu, Karolina Strassmayer oder auch Wawau Adler fanden über die Jahre den Weg in das Musiklokal.
Wolfgang Meyer sorgte für die klassischen Konzerte und bat Stars wie die Klarinettistin Sabine Meyer, den Geiger Nicolas Chumachenko oder auch das Carmina Quartett und das Ensemble Chabot auf die außergewöhnliche Bühne. Selbst die weltberühmten „The King’s Singers“ gaben sich bei einer Stippvisite in der Hemingway Lounge die Ehre.
Einmalig: Mit „GET TOGETHER! Sandie Wollasch lädt ein …“ etablierten Christiane Domino und Sandie Wollasch eine Reihe, bei der die Sängerin mit der unverwechselbaren Stimme und Grenzgängerin zwischen den Genres Größen des Jazz oder Pop zum gemeinsamen Musizieren zusammenbringt.
Seit April 2016 haben die Gründer die Geschicke der Hemingway Lounge in die Hände des Vereins KlangKunst in der Hemingway Lounge e. V. gelegt. Im selben Jahr wurde der Verein zudem in den Jazzverband Baden-Württemberg aufgenommen. Neue Formate sorgen seitdem für eine noch größere Programmvielfalt: der Dauerbrenner „opera on tap“, die „Musik-Plauderei“, Lesungen mit Musik, „Europa heute“ und der bunte Genre-Mix bei „Herbie’s Specials“ runden das kulturelle Angebot ab.

Ensemble Chabot

Ernie Watts

Sandte Wollasch

Mittlerweile sind es 560 Mitglieder, die das facettenreiche Programm unterstützen. Die Partnerschaft mit dem SANDKORN im Theaterhaus in der Kaiserallee ermöglicht seit 2017 im Rahmen der „Special Edition . Hemingway Lounge goes SANDKORN“ eine Bühne für Konzerte mit größeren Ensembles und Platz für über 160 Gäste.
Zehn Jahre Hemingway Lounge – das sind zehn Jahre hochkarätige Musik, spannende Gespräche und begeisternde Abende bei feinen Getränken und leckeren Snacks. Das Musiklokal mit hautnah erlebbaren Konzerten ist in Karlsruhe eine Spielstätte mit einzigartiger Atmosphäre und ein Aushängeschild für die Kulturlandschaft der Stadt.

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